Dr. Monique Wölk: Wald, Natur und nachhaltige Entwicklung im Wahlkreis 24 | Landtagswahl MV 2026

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Thema 9 von 10

Wald, Natur und nachhaltige regionale Entwicklung im Wahlkreis 24

Wie verbinden wir den Schutz von Wald, Natur und Wasser mit einer nachhaltigen regionalen Forst- und Holzwirtschaft?

Thema 9 Wald, Natur und Entwicklung
Wahlkreis 24 – Vorpommern-Rügen II – Stralsund III
Kernaussage Natur schützen, Region nachhaltig stärken

Wald und Natur sind Lebensgrundlage und Wirtschaftsfaktor

Der Wahlkreis 24 – Vorpommern-Rügen II – Stralsund III ist in weiten Teilen ländlich geprägt. Zwischen Grimmen, Süderholz, den Gemeinden der Ämter Franzburg-Richtenberg und Miltzow sowie Stralsund-Süd gehören Wälder, Felder, Gewässer und offene Landschaften zum Alltag. Natur ist hier nicht nur Kulisse. Sie ist Lebensraum, Erholungsraum, Grundlage für Land- und Forstwirtschaft und Teil der regionalen Identität.

Gerade deshalb treffen bei der Entwicklung des ländlichen Raums unterschiedliche Interessen aufeinander. Wälder sollen Arten schützen, Wasser speichern, Kohlenstoff binden und Erholung ermöglichen. Gleichzeitig liefern sie Holz als nachwachsenden Rohstoff und sichern Arbeitsplätze in Forstwirtschaft, Holzverarbeitung und angrenzenden Bereichen. Gute Politik muss diese Funktionen nicht gegeneinander ausspielen, sondern dauerhaft miteinander verbinden.

Bei Dr. Monique Wölk ist dieser Themenbezug aktuell eindeutig belegt. Die SPD-Landtagsfraktion führt sie 2026 als Sprecherin für Forstpolitik. Die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern nennt sie zudem als Landtagsabgeordnete in ihrer Organisationsdarstellung. Damit gehört Forstpolitik nachweislich zu ihrer aktuellen parlamentarischen Arbeit. Diese Landingpage unterscheidet dennoch zwischen belegter Landespolitik und offenen Fragen für den konkreten Wahlkreis.

Belegt: Dr. Monique Wölk ist forstpolitische Sprecherin

Die SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern führt Dr. Monique Wölk aktuell als Sprecherin für Forstpolitik sowie für Volkshochschulen, zweiten Bildungsweg und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Damit ist der Wald kein Thema, das ihr lediglich aufgrund der ländlichen Struktur des Wahlkreises zugeschrieben wird, sondern ein verifiziertes fachpolitisches Arbeitsfeld.

Der achte Forstbericht als aktuelle Grundlage

Im Januar 2026 berichtete Dr. Monique Wölk über den achten Forstbericht Mecklenburg-Vorpommerns für den Zeitraum 2020 bis 2024, den sie zuvor im Landtag vorgestellt hatte. Nach ihrer Darstellung behandelt der Bericht den Zustand und die Leistungen des Waldes, die Lage der Forst- und Holzwirtschaft, die Arbeit der Landesforstverwaltung, Waldnaturschutz und Waldforschung.

Die von der SPD-Fraktion veröffentlichten Daten zeigen mehrere Entwicklungen. Seit 2020 wurden demnach 5,8 Millionen Bäume auf rund 1.400 Hektar gepflanzt. Seit 2012 seien etwa 5.500 Hektar neue Waldfläche entstanden. Außerdem wird ein Laubbaumanteil von 51 Prozent genannt. Die SPD-Fraktion verbindet diese Bilanz mit dem Ziel, Wälder weiter zu klimaresilienten Mischwäldern umzubauen.

Diese Zahlen sind landesweite Angaben. Sie dürfen nicht als alleinige Bilanz des Wahlkreises 24 dargestellt werden. Für die Kampagne ist diese Abgrenzung wichtig: Die Daten beschreiben Mecklenburg-Vorpommern insgesamt und belegen Dr. Wölks fachpolitische Arbeit. Welche konkreten Flächen im Wahlkreis betroffen sind, müsste für jedes einzelne Projekt gesondert geprüft werden.

Landesweite Forstdaten – keine Wahlkreisstatistik

  • 5,8 Millionen gepflanzte Bäume seit 2020
  • rund 1.400 Hektar Pflanzfläche
  • rund 5.500 Hektar neue Waldfläche seit 2012
  • 51 Prozent Laubbaumanteil nach der veröffentlichten Bilanz
  • Ziel: weitere Entwicklung klimaresilienter Mischwälder

Warum klimaresiliente Mischwälder wichtig sind

Wälder sind langfristige Ökosysteme. Entscheidungen, die heute bei Pflanzung, Pflege und Nutzung getroffen werden, wirken über Jahrzehnte. Trockenperioden, Hitze, Stürme und Schädlingsbefall können Bestände belasten. Deshalb gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Wälder widerstandsfähiger gegen klimatische Veränderungen werden können.

Dr. Wölk und die SPD-Fraktion setzen in ihren aktuellen forstpolitischen Veröffentlichungen auf naturnahe Bewirtschaftung, Aufforstung und Waldumbau zu klimaresilienten Mischwäldern. Mischbestände können Risiken breiter verteilen, weil unterschiedliche Baumarten verschieden auf Trockenheit, Krankheiten und andere Belastungen reagieren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass überall dieselbe Baumartenmischung sinnvoll ist. Standort, Boden, Wasserhaushalt und bestehender Wald müssen berücksichtigt werden. Forstpolitik benötigt deshalb fachliche Planung und langfristige Perspektiven statt kurzfristiger Symbolmaßnahmen.

Waldmoore und Wasserhaushalt

Ein weiteres belegtes Feld in Dr. Wölks Forstpolitik betrifft Waldmoore. Im Juni 2025 unterstützte die SPD-Fraktion einen Antrag, mit dem Wiedervernässung und Renaturierung von Waldmooren erleichtert werden sollten. Dr. Wölk verwies dabei auf deren Bedeutung für Wasserspeicherung, Kühlung und Klimaschutz.

Nach der damaligen Veröffentlichung gibt es in Mecklenburg-Vorpommern rund 82.000 Hektar Waldmoorflächen, von denen ein erheblicher Teil entwässert ist. Auch diese Zahl gilt landesweit und darf nicht als Flächenangabe für den Wahlkreis 24 ausgegeben werden.

Für den ländlichen Raum zeigt das Thema dennoch einen wichtigen Zusammenhang: Waldpolitik ist zugleich Wasserpolitik. Wälder und Moore beeinflussen, wie Wasser in der Landschaft gehalten wird. In trockenen Perioden kann ein stabilerer Wasserhaushalt für Natur und Forstwirtschaft wichtig sein. Gleichzeitig müssen Wiedervernässung, Eigentumsrechte, Bewirtschaftung und lokale Bedingungen sorgfältig miteinander abgewogen werden.

Natur schützen und gleichzeitig wirtschaften

Forstwirtschaft nutzt einen nachwachsenden Rohstoff. Holz wird im Bau, bei Möbeln, in der Industrie und in vielen weiteren Bereichen eingesetzt. Eine nachhaltige Forstpolitik muss deshalb zwei Ziele gleichzeitig verfolgen: Wälder ökologisch stabil halten und eine Nutzung ermöglichen, die ihre langfristige Funktionsfähigkeit nicht gefährdet.

Für private und kommunale Waldbesitzer sind wirtschaftliche Rahmenbedingungen ebenfalls wichtig. Waldumbau verursacht Kosten und benötigt Zeit. Junge Bestände müssen gepflegt und vor Schäden geschützt werden. Gleichzeitig schwanken Holzpreise und Absatzmöglichkeiten.

Politik kann hier Rahmenbedingungen, Beratung und Förderinstrumente gestalten. Welche konkreten Maßnahmen Dr. Monique Wölk für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer im Wahlkreis 24 in der nächsten Wahlperiode priorisieren würde, ist jedoch eine offene Frage und wird auf dieser Seite nicht erfunden.

Regionale Wertschöpfung durch Holz

Nachhaltig erzeugtes Holz kann regionale Wirtschaftskreisläufe stärken, wenn Verarbeitung und Wertschöpfung möglichst in der Region stattfinden. Das bedeutet nicht, dass jeder gefällte Baum vor Ort verarbeitet werden muss. Es beschreibt vielmehr die Chance, Forstwirtschaft, Handwerk, Bauwirtschaft und Holzverarbeitung stärker miteinander zu verbinden.

Dr. Monique Wölk nennt auf ihrer persönlichen politischen Seite die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe als Ziel. Zusammen mit ihrer forstpolitischen Sprecherfunktion ergibt sich hier ein sachlicher Schnittpunkt zwischen Waldpolitik und regionaler Wirtschaft.

Auch hierbei gilt: Es wäre unzulässig, konkrete neue Betriebe, Sägewerke oder Investitionssummen für den Wahlkreis zu behaupten, wenn sie nicht verifiziert sind. Die politische Frage lautet vielmehr, welche Rahmenbedingungen regionale Wertschöpfung aus nachhaltiger Forstwirtschaft unterstützen können.

Naturschutz braucht konkrete Lebensräume

Naturpolitik darf sich nicht allein auf den Wald beschränken. Artenvielfalt hängt von vielen unterschiedlichen Lebensräumen ab: Hecken, Feuchtgebiete, Gewässer, Grünland, Feldränder und naturnahe Flächen können wichtige Funktionen erfüllen.

Im Wahlkreis mit seinen ländlichen Gemeinden treffen Naturschutz und Nutzung oft unmittelbar aufeinander. Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Siedlungsentwicklung, Verkehr und Energieinfrastruktur benötigen Flächen. Gleichzeitig müssen Lebensräume erhalten und ökologische Zusammenhänge berücksichtigt werden.

Die Aufgabe besteht deshalb nicht darin, wirtschaftliche Nutzung grundsätzlich zu verhindern. Notwendig sind nachvollziehbare Abwägungen, verlässliche Planungsverfahren und Lösungen, die Natur- und Artenschutz ernst nehmen, ohne die Perspektive der Menschen und Betriebe im ländlichen Raum auszublenden.

Erholung und Lebensqualität

Wälder und Landschaften haben auch einen sozialen Wert. Spaziergänge, Radfahren, Naturbeobachtung und andere Formen der Erholung gehören für viele Menschen zur Lebensqualität. Attraktive Natur kann darüber hinaus Tourismus und Naherholung unterstützen.

Gerade für Familien und ältere Menschen sind gut zugängliche Natur- und Erholungsräume wichtig. Gleichzeitig benötigen sensible Bereiche Schutz vor Übernutzung. Wegeführung, Information und naturverträgliche Angebote können dazu beitragen, Erholung und Schutz miteinander zu verbinden.

Welche konkreten touristischen oder naturräumlichen Projekte innerhalb des Wahlkreises entwickelt werden sollten, wird hier bewusst nicht festgelegt. Dafür wären standortbezogene Untersuchungen und kommunale Entscheidungen notwendig.

Bildung für nachhaltige Entwicklung verbindet Wissen und Handeln

Das Thema Natur hat auch eine Verbindung zu Dr. Wölks zweitem aktuellen Fachgebiet, der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der 2026 vorgestellte Masterplan BNE soll nachhaltiges Denken und demokratisches Handeln stärker in Bildungsbereichen verankern.

Wald und Natur können dabei konkrete Lernorte sein. Schülerinnen und Schüler können ökologische Zusammenhänge, Nutzungskonflikte und nachhaltiges Wirtschaften nicht nur theoretisch behandeln, sondern an realen Beispielen verstehen. Kooperationen zwischen Schulen, Forst, Vereinen oder anderen Einrichtungen können solche Lernprozesse unterstützen.

Das sind mögliche Anwendungen und keine von Dr. Wölk angekündigten Einzelprojekte für den Wahlkreis. Der belegte Zusammenhang besteht darin, dass sowohl Forstpolitik als auch BNE zu ihren aktuellen Sprecherfunktionen gehören.

Landwirtschaft, Wald und ländlicher Raum

Landwirtschaft und Forstwirtschaft prägen vielerorts die Landschaft und die wirtschaftliche Struktur. Beide Bereiche stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Klimaveränderungen, Fachkräftebedarf, wirtschaftlicher Druck und steigende Anforderungen an Umwelt- und Naturschutz.

Eine nachhaltige Regionalpolitik sollte deshalb nicht in starren Zuständigkeiten denken. Wassermanagement, Bodenschutz, Waldentwicklung, landwirtschaftliche Nutzung und kommunale Planung beeinflussen einander.

Dr. Monique Wölk ist stellvertretendes Mitglied im Agrarausschuss des Landtages. Diese Funktion schafft einen weiteren sachlichen Bezug, bedeutet aber nicht, dass jede landwirtschaftliche Position automatisch zu ihrem persönlichen Wahlprogramm gehört.

Flächennutzung verlangt faire Abwägungen

Ländliche Räume werden für viele Ziele gebraucht. Es geht um Landwirtschaft, Wald, Wohnen, Gewerbe, Straßen, erneuerbare Energien und Naturschutz. Flächenkonflikte lassen sich deshalb nicht vollständig vermeiden.

Entscheidend ist, dass Verfahren transparent sind und unterschiedliche Interessen gehört werden. Kommunen und Bürgerinnen und Bürger müssen nachvollziehen können, warum bestimmte Flächen für bestimmte Zwecke vorgesehen werden. Gleichzeitig benötigen Investoren und Betriebe Planungssicherheit.

Nachhaltige Entwicklung bedeutet damit nicht Stillstand, sondern bewusste Abwägung. Eine Region kann sich wirtschaftlich entwickeln und gleichzeitig natürliche Grundlagen schützen, wenn Entscheidungen langfristig und nachvollziehbar getroffen werden.

Leitfrage an Dr. Monique Wölk

Wie wollen Sie Ihre forstpolitische Erfahrung nutzen, um im Wahlkreis und in Mecklenburg-Vorpommern widerstandsfähige Wälder, biologische Vielfalt und gleichzeitig eine nachhaltige regionale Forst- und Holzwirtschaft zu stärken?

Sieben Prüfsteine für Wald, Natur und nachhaltige Entwicklung

1. Klimaresiliente Wälder
Waldumbau muss standortgerecht und langfristig geplant werden.
2. Wasser in der Landschaft
Wälder und Moore können wichtige Funktionen für den Wasserhaushalt übernehmen.
3. Nachhaltige Nutzung
Holznutzung und Schutz der Waldfunktionen müssen miteinander vereinbar bleiben.
4. Regionale Wertschöpfung
Forstwirtschaft kann Arbeitsplätze und Wirtschaftskreisläufe im ländlichen Raum unterstützen.
5. Artenvielfalt
Waldpolitik muss Lebensräume, Bodenschutz und Biodiversität berücksichtigen.
6. Beteiligung
Flächen- und Nutzungskonflikte brauchen transparente Verfahren und nachvollziehbare Abwägungen.
7. Bildung
Wald und Natur können konkrete Lernorte für nachhaltige Entwicklung und demokratische Beteiligung sein.

FAQ: Wald, Natur und nachhaltige Entwicklung

Ist Dr. Monique Wölk aktuell forstpolitische Sprecherin?

Ja. Die SPD-Landtagsfraktion führt sie 2026 ausdrücklich als Sprecherin für Forstpolitik.

Welche aktuellen Walddaten werden von der SPD-Fraktion genannt?

Für Mecklenburg-Vorpommern werden 5,8 Millionen gepflanzte Bäume seit 2020 auf rund 1.400 Hektar, etwa 5.500 Hektar neue Waldfläche seit 2012 und ein Laubbaumanteil von 51 Prozent genannt. Diese Angaben gelten landesweit und nicht speziell für den Wahlkreis 24.

Was ist das Ziel des Waldumbaus?

In den aktuellen Veröffentlichungen wird das Ziel genannt, Wälder schrittweise zu klimaresilienten Mischwäldern weiterzuentwickeln. Welche Baumarten an einem konkreten Standort sinnvoll sind, muss fachlich und standortbezogen entschieden werden.

Warum sind Waldmoore relevant?

Waldmoore können Wasser speichern, die Umgebung kühlen, Lebensräume bieten und Kohlenstoff binden. Ihre Wiedervernässung war 2025 Gegenstand eines landespolitischen Antrags, den Dr. Monique Wölk als forstpolitische Sprecherin öffentlich erläuterte.

Ist Dr. Monique Wölk Mitarbeiterin der Landesforst?

Nein. Sie ist Landtagsabgeordnete. Die Landesforstanstalt führt sie in ihrer Organisationsdarstellung als SPD-Landtagsabgeordnete. Eine hauptamtliche Funktion in der Landesforst wird auf dieser Seite ausdrücklich nicht behauptet.

Verspricht diese Seite konkrete Aufforstungsprojekte im Wahlkreis?

Nein. Landesweite Programme und Daten werden nicht automatisch auf konkrete Flächen im Wahlkreis 24 übertragen. Neue örtliche Aufforstungs-, Moor- oder Naturschutzprojekte werden nur dann als Tatsache dargestellt, wenn ihr konkreter Standort und Projektstatus separat verifiziert sind.

Geprüfte Quellen und weiterführende Informationen

Stand der inhaltlichen Prüfung: 2. September 2026. Landesweite Forstdaten werden ausdrücklich als landesweite Werte gekennzeichnet und nicht als Statistik des Wahlkreises 24 ausgegeben. Nicht verifizierte örtliche Aufforstungs-, Waldumbau- oder Naturschutzprojekte werden nicht behauptet.

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