Dr. Monique Wölk: Weiterbildung, zweiter Bildungsweg und BNE im Wahlkreis 24 | Landtagswahl MV 2026

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Thema 8 von 10

Weiterbildung, zweiter Bildungsweg und BNE im Wahlkreis 24

Wie können Menschen in Grimmen und den ländlichen Teilen des Wahlkreises auch nach Schule und Ausbildung neue Bildungs- und Qualifizierungschancen erhalten?

Thema 8 Weiterbildung und BNE
Wahlkreis 24 – Vorpommern-Rügen II – Stralsund III
Kernaussage Bildung endet nicht mit der Schule

Bildung begleitet ein ganzes Leben

Für viele Menschen endet Lernen heute nicht mehr mit Schule, Ausbildung oder Studium. Berufe verändern sich, neue Technologien entstehen, persönliche Lebenssituationen ändern sich und manche Menschen möchten später einen Schulabschluss nachholen oder sich beruflich vollständig neu orientieren. Weiterbildung ist deshalb längst keine Randfrage mehr. Sie ist Bestandteil von Arbeitsmarktpolitik, gesellschaftlicher Teilhabe und persönlicher Entwicklung.

Das gilt auch für den Wahlkreis 24 – Vorpommern-Rügen II – Stralsund III. Zwischen Grimmen, Süderholz, Franzburg-Richtenberg, dem Amt Miltzow und Stralsund-Süd leben Menschen mit sehr unterschiedlichen Bildungswegen. Manche benötigen eine berufliche Qualifizierung, andere möchten Sprachkenntnisse verbessern, einen Schulabschluss nachholen, digitale Kompetenzen erwerben oder sich aus persönlichem Interesse weiterbilden.

Gerade in einem ländlich geprägten Wahlkreis kommt eine zusätzliche Frage hinzu: Wie bleiben Bildungsangebote erreichbar? Nicht jeder kann regelmäßig weite Wege zu einer größeren Stadt zurücklegen. Deshalb müssen Präsenzangebote, regionale Standorte und digitale Lernmöglichkeiten sinnvoll zusammengedacht werden.

Belegt: eines der aktuellen Fachgebiete von Dr. Monique Wölk

Die SPD-Landtagsfraktion führt Dr. Monique Wölk 2026 ausdrücklich als Sprecherin für Volkshochschulen, zweiten Bildungsweg und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Außerdem arbeitet sie in den Bereichen Finanzen, Bildung und Kita. Weiterbildung und BNE sind deshalb keine aus der Region abgeleiteten Themen, die ihr nachträglich zugeschrieben werden, sondern nachweislich Teil ihrer aktuellen parlamentarischen Arbeit.

Die Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen als regionaler Bildungsanbieter

Für den Wahlkreis gibt es einen konkreten regionalen Anknüpfungspunkt: die Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen. Der Landkreis beschreibt sie als staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Sie entstand 2014 aus dem Zusammenschluss der Volkshochschule Stralsund, der Kreisvolkshochschule Nordvorpommern und der Kreisvolkshochschule Rügen.

Die Kreisvolkshochschule arbeitet in sechs Fachbereichen. Dazu gehören politische Bildung, kulturelle Bildung, Gesundheitsbildung, Fremdsprachen, berufliche Bildung sowie das Nachholen schulischer Abschlüsse und Grundbildung. Damit reicht das Angebot weit über klassische Freizeitkurse hinaus.

Neben der Hauptgeschäftsstelle in Stralsund bestehen mehrere Regionalstellen. Eine davon befindet sich in Grimmen in der Tribseeser Chaussee. Weitere Wirkungsstätten gibt es unter anderem in Bergen, Ribnitz-Damgarten und Barth beziehungsweise deren regionalem Bereich. Unterricht wird nach Angaben des Landkreises zudem an weiteren Orten angeboten.

Regionalbeispiel Grimmen

Die Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen unterhält eine Regionalstelle in Grimmen. Damit gibt es innerhalb des Wahlkreises einen festen Standort einer staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung. Das Angebot reicht grundsätzlich von beruflicher und gesundheitlicher Bildung bis zu Fremdsprachen, Grundbildung und dem Nachholen schulischer Abschlüsse.

Volkshochschulen sind mehr als Freizeitangebote

Volkshochschulen werden manchmal vor allem mit Sprachkursen, Bewegung oder kreativen Angeboten verbunden. Diese Angebote gehören tatsächlich zu ihrer Arbeit. Gleichzeitig erfüllen Volkshochschulen eine deutlich breitere Bildungsfunktion.

Sie ermöglichen Menschen, Kenntnisse für Beruf und Alltag zu erwerben. Sie bieten politische Bildung und Gesundheitsbildung an. Sie können Menschen beim Erwerb grundlegender Kompetenzen unterstützen. Besonders bedeutsam ist außerdem die Möglichkeit, Bildungsabschlüsse nachzuholen.

Damit erfüllen Volkshochschulen eine soziale Funktion. Wer einen Bildungsweg früher nicht erfolgreich abschließen konnte, soll nicht für das gesamte weitere Leben darauf festgelegt bleiben. Weiterbildung und zweiter Bildungsweg schaffen neue Chancen.

Der zweite Bildungsweg eröffnet neue Möglichkeiten

Lebensläufe verlaufen nicht immer geradlinig. Krankheit, familiäre Belastungen, persönliche Krisen oder eine zunächst falsche berufliche Entscheidung können dazu führen, dass Menschen einen Bildungsabschluss nicht auf dem ursprünglich geplanten Weg erreichen.

Der zweite Bildungsweg beruht auf dem Gedanken, dass eine solche Situation später korrigiert werden können muss. Wer einen Schulabschluss nachholen oder einen neuen Bildungsweg einschlagen möchte, braucht erreichbare Angebote und gute Beratung.

Gerade für Erwachsene bestehen jedoch andere Bedingungen als für Jugendliche. Viele haben bereits Arbeit, Familie oder Pflegeverantwortung. Bildungsangebote müssen deshalb zeitlich und organisatorisch zu ihrem Alltag passen. Abendkurse, flexible Formate und digitale Ergänzungen können hier eine wichtige Rolle spielen.

Weiterbildung und Fachkräftesicherung gehören zusammen

Das Thema verbindet sich unmittelbar mit der regionalen Wirtschaft. Unternehmen suchen Fachkräfte, während Beschäftigte neue Qualifikationen benötigen, wenn sich Technologien und Arbeitsprozesse verändern. Weiterbildung kann dazu beitragen, vorhandene Beschäftigte für neue Anforderungen zu qualifizieren, statt Fachkräftesicherung ausschließlich durch Zuzug lösen zu wollen.

Auch Menschen, die arbeitslos werden oder nach einer längeren Unterbrechung zurück in den Beruf möchten, können von passenden Qualifizierungsangeboten profitieren. Dabei müssen Arbeitsagentur, Bildungsträger, Unternehmen und öffentliche Bildungseinrichtungen sinnvoll zusammenarbeiten.

Es wäre allerdings falsch, aus Dr. Monique Wölks Sprecherfunktion ein konkretes neues Weiterbildungsprogramm für den Wahlkreis abzuleiten. Welche zusätzlichen Angebote, Finanzierungen oder Kooperationen sie für die nächste Wahlperiode priorisieren würde, bleibt eine offene politische Frage.

Bildung für nachhaltige Entwicklung – was bedeutet BNE?

Ein weiterer Schwerpunkt von Dr. Monique Wölks aktueller parlamentarischer Arbeit ist Bildung für nachhaltige Entwicklung, häufig mit BNE abgekürzt. Dabei geht es nach ihrer eigenen öffentlichen Einordnung ausdrücklich nicht nur um Umwelt- und Klimathemen.

Dr. Wölk beschreibt BNE als Bildungsansatz, der Menschen befähigen soll, Verantwortung für sich, andere und ihre Umwelt zu übernehmen. Ebenso wichtig sei die Fähigkeit, komplexe Probleme zu verstehen, unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Sie stellt dabei einen ausdrücklichen Zusammenhang zur Demokratiebildung her.

BNE verbindet damit ökologische, soziale, wirtschaftliche und demokratische Fragen. Schülerinnen und Schüler sollen beispielsweise nicht lediglich Fakten über Klimawandel oder Ressourcen lernen, sondern auch verstehen, welche Zielkonflikte politische und wirtschaftliche Entscheidungen verursachen können.

Der Masterplan BNE von 2026

Am 3. Juli 2026 wurde im Landtag Mecklenburg-Vorpommern der neue Masterplan Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Nach Angaben der SPD-Landtagsfraktion geht der Masterplan auf einen Antrag von SPD und Linken aus dem Jahr 2023 zurück und wurde in einem breiten Beteiligungsprozess entwickelt.

Die veröffentlichte Darstellung nennt 40 Ziele und 130 konkrete Maßnahmen. Sie beziehen sich auf Kindertagesstätten, allgemeinbildende Schulen und berufliche Bildung. Genannt werden unter anderem Unterstützungsstrukturen, Qualitätsstandards und Vorschläge zur praktischen Umsetzung.

Dr. Monique Wölk bezeichnete den Masterplan als Grundlage, um nachhaltiges Denken und demokratisches Handeln dauerhaft in Bildungsbereichen zu verankern. Diese Aussage ist ein aktueller und unmittelbar belegter Teil ihrer fachpolitischen Arbeit im Jahr 2026.

Masterplan BNE 2026

  • im Juli 2026 im Landtag vorgestellt
  • 40 veröffentlichte Ziele
  • 130 konkrete Maßnahmen
  • Bezug zu Kitas, Schulen und beruflicher Bildung
  • Nachhaltigkeit ausdrücklich mit demokratischen Kompetenzen verbunden

Was bedeutet BNE konkret für eine Region?

Ein landesweiter Masterplan muss sich letztlich in konkreter Bildungsarbeit bewähren. Für den Wahlkreis könnten sich dabei unterschiedliche Möglichkeiten ergeben. Schulen können mit Vereinen, Unternehmen, Kommunen oder Naturbildungseinrichtungen kooperieren. Berufliche Bildung kann Fragen nachhaltiger Produktion oder Energieeffizienz aufgreifen. Kommunale Projekte können Jugendlichen Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen.

Solche Beispiele sind zunächst Möglichkeiten und keine von Dr. Monique Wölk angekündigten Einzelprojekte im Wahlkreis. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Der Masterplan schafft einen landespolitischen Rahmen; wie einzelne Schulen oder Bildungsträger ihn praktisch umsetzen, hängt von ihren jeweiligen Voraussetzungen und Entscheidungen ab.

Politische Bildung und Demokratie

Die Kreisvolkshochschule führt politische Bildung als einen ihrer sechs Fachbereiche. Gleichzeitig verbindet Dr. Wölk Bildung für nachhaltige Entwicklung ausdrücklich mit Demokratiebildung. Beide Punkte zeigen, dass Weiterbildung nicht allein der beruflichen Verwertbarkeit dienen muss.

Demokratie lebt davon, dass Menschen Informationen beurteilen, unterschiedliche Standpunkte verstehen und sich an gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen können. In einer Zeit schneller Veränderungen und großer Informationsmengen werden solche Fähigkeiten wichtiger.

Volkshochschulen und andere öffentliche Bildungsangebote können Räume bieten, in denen Menschen unabhängig von Alter, Bildungsabschluss oder Beruf gemeinsam lernen und diskutieren.

Digitale Bildung kann Entfernungen überwinden

Für einen ländlich strukturierten Wahlkreis bieten digitale Lernformate besondere Chancen. Wer weit von Grimmen oder Stralsund entfernt wohnt, kann möglicherweise an einem Onlinekurs teilnehmen, ohne für jeden Termin fahren zu müssen.

Allerdings kann Digitalisierung Präsenzangebote nicht vollständig ersetzen. Manche Menschen lernen besser im direkten Austausch, manche verfügen nicht über ausreichende digitale Technik oder Kenntnisse. Auch soziale Begegnungen gehören zum Bildungswert einer Volkshochschule.

Eine zeitgemäße Weiterbildungsstruktur sollte deshalb nicht zwischen digital und analog wählen müssen. Sinnvoll ist vielmehr eine Kombination verschiedener Formate, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können.

Erreichbarkeit bleibt eine regionale Herausforderung

Ein Kurs in Grimmen ist für Einwohner der Stadt vergleichsweise einfach erreichbar. Für Menschen aus kleineren Orten des Amtes Franzburg-Richtenberg, Süderholz oder dem Amt Miltzow kann derselbe Termin mit deutlich längeren Wegen verbunden sein.

Damit berührt Weiterbildung wiederum die Mobilitätspolitik. Kurszeiten, Busverbindungen und Rufbusangebote können darüber entscheiden, ob ein Bildungsangebot praktisch nutzbar ist. Gerade Abendveranstaltungen können im ländlichen Raum schwieriger erreichbar sein.

Eine mögliche Antwort besteht in einer Kombination aus festen Regionalstellen, wechselnden Angeboten in weiteren Orten und digitalen Formaten. Welche Struktur langfristig am sinnvollsten ist, sollte jedoch anhand tatsächlicher Nachfrage und verfügbarer Ressourcen entschieden werden.

Bildung muss für unterschiedliche Lebensphasen offen bleiben

Weiterbildung richtet sich nicht ausschließlich an Erwerbstätige. Auch ältere Menschen nutzen Bildungsangebote, um geistig aktiv zu bleiben, neue Technologien kennenzulernen, Sprachkenntnisse zu erwerben oder gesellschaftliche Themen besser zu verstehen.

Für Zugewanderte können Sprach- und Integrationsangebote wichtige Voraussetzungen für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe sein. Menschen mit geringer Grundbildung benötigen wiederum andere Formen der Unterstützung. Genau diese Vielfalt macht Erwachsenenbildung zu einer öffentlichen Aufgabe mit unterschiedlichen Zielgruppen.

Die Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen bildet diese Breite in ihren veröffentlichten Fachbereichen ab. Deshalb ist ihre Regionalstelle in Grimmen ein wichtiger konkreter Bezugspunkt für das Thema im Wahlkreis.

Leitfrage an Dr. Monique Wölk

Wie wollen Sie Weiterbildung, Volkshochschulen, den zweiten Bildungsweg und Bildung für nachhaltige Entwicklung so stärken, dass Menschen auch außerhalb größerer Städte wohnortnah Zugang zu neuen Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten erhalten?

Sieben Prüfsteine für Weiterbildung im Wahlkreis

1. Regionale Erreichbarkeit
Weiterbildung muss auch für Menschen außerhalb größerer Zentren praktisch nutzbar sein.
2. Zweiter Bildungsweg
Ein früher nicht erreichter Abschluss darf nicht dauerhaft alle späteren Chancen bestimmen.
3. Berufliche Weiterbildung
Beschäftigte brauchen Möglichkeiten, sich auf neue Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten.
4. Digitale Angebote
Onlineformate können Entfernungen überbrücken und Präsenzangebote sinnvoll ergänzen.
5. Bezahlbarkeit
Weiterbildung sollte nicht allein vom Einkommen oder Wohnort eines Menschen abhängen.
6. Nachhaltige Entwicklung
Bildung soll Wissen, Verantwortungsbewusstsein, Beteiligung und demokratische Kompetenzen miteinander verbinden.
7. Lebenslanges Lernen
Bildung muss Menschen in unterschiedlichen Alters- und Lebensphasen offenstehen.

FAQ: Weiterbildung und BNE im Wahlkreis 24

Ist Weiterbildung tatsächlich ein aktuelles Fachgebiet von Dr. Monique Wölk?

Ja. Die SPD-Landtagsfraktion führt Dr. Monique Wölk 2026 als Sprecherin für Volkshochschulen, zweiten Bildungsweg und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Gibt es eine Volkshochschule unmittelbar im Wahlkreis?

Ja. Die Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen besitzt eine Regionalstelle in Grimmen. Nach Angaben des Landkreises ist die Kreisvolkshochschule eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung.

Kann man über die Kreisvolkshochschule auch einen Schulabschluss nachholen?

Der Landkreis führt das Nachholen schulischer Abschlüsse gemeinsam mit der Grundbildung ausdrücklich als einen der Fachbereiche der Kreisvolkshochschule auf. Die konkret angebotenen Lehrgänge und Termine sollten jeweils beim aktuellen Programm der Kreisvolkshochschule geprüft werden.

Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung?

BNE soll Menschen befähigen, komplexe ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und verantwortliche Entscheidungen zu treffen. Dr. Monique Wölk betont 2026 dabei ausdrücklich auch Dialog, Beteiligung und Demokratiebildung.

Was enthält der Masterplan BNE?

Nach Angaben der SPD-Landtagsfraktion umfasst der 2026 vorgestellte Masterplan 40 Ziele und 130 Maßnahmen für Kindertagesstätten, allgemeinbildende Schulen und berufliche Bildung.

Verspricht diese Seite neue Volkshochschulstandorte oder konkrete neue Kurse?

Nein. Es werden keine zusätzlichen Standorte oder Angebote erfunden. Die bestehende Regionalstelle Grimmen und die veröffentlichten Fachbereiche sind belegt. Die zukünftige Weiterentwicklung wird ausdrücklich als politische Frage formuliert.

Geprüfte Quellen und weiterführende Informationen

Stand der inhaltlichen Prüfung: 2. September 2026. Aktuelle Sprecherfunktionen, der Masterplan BNE und die vorhandene Regionalstelle der Kreisvolkshochschule in Grimmen sind belegt. Nicht verifizierte neue Standorte, Kurse oder Förderprogramme werden nicht behauptet.

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